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Pressemitteilung: Unser neues Bild vom Tier – Bestsellerautor Dr. Karsten Brensing ruft zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2018 zur „Vermenschlichung“ von Tieren auf

Veröffentlicht am

26.09.2018 – 11:00
Berlin (ots) – In seinem neuen Buch „Die Sprache der Tiere. Wie wir einander besser verstehen“ (ET: 5. Oktober 2018 im Aufbau Verlag) zeigt Dr. Karsten Brensing, Meeresbiologe, Verhaltensforscher und Autor, anhand einer Vielzahl von geeigneten Beispielen, wie ähnlich sich Mensch und Tier sind. Er argumentiert, dass Tiere, die in Tests der Kognitionsforschung genauso abschneiden wie Menschen, eben genauso funktionieren wie wir. „Wenn ein Tier nachweißlich logisch denken kann, dann denkt es genauso logisch wie der Mensch und wenn in einem Tier die gleichen Hormone und Neurotransmitter Gefühle und Verhalten erzeugen wie beim Menschen, dann fühlt es genauso wie wir!“

Ist also die Ausbildung an Universitäten und Schulen veraltet, wird Kindern und Studenten ein antiquiertes, gar falsches Bild vom Tier vermittelt? Brensing behauptet, ja: „Das Verhalten von Tieren mit Instinkt oder Konditionierung erklären zu wollen, ist naiv. Kein Forscher hat bisher einen Instinkt entdeckt und Konditionierung ist nur eine von vielen Formen des Lernens. Hingegen lässt sich Verhalten von Menschen und Tieren sehr gut durch Denken und Fühlen erklären, doch beide Aspekte werden kaum oder gar nicht unterrichtet.“ Brensing erklärt in seinem neuen Buch „Die Sprache der Tiere“, wie Gefühle und Denken entstanden sind und dass es sogar möglich ist, die Rufe von Fröschen zu verstehen, wenn wir diese vermenschlichen. Darüber hinaus vermittelt er viele überraschende Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung. So verwenden manche Tiere eine Grammatik in ihrer Kommunikation, kennen Redewendungen, führen Dialoge und überzeugen mit Rhetorik. Brensings Buch soll helfen, Tiere besser zu verstehen. Wie nötig das ist, macht er an einem aktuellen Beispiel fest: „Die möglichen Maßnahmen zur Begrenzung der afrikanischen Schweinepest werfen moralische Fragen auf und machen deutlich, dass unser Rechtssystem auf einem völlig überholten Bild von Tieren beruht.“

Karsten Brensing
Die Sprache der Tiere
Wie wir einander besser verstehen
267 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
978-3-351-03729-1
22,00 EUR
Pressekontakt:

Autor
Dr. Karsten Brensing,
Tel.: +49 (0) 89 4581 9943
info@karsten-brensing.de

Rezensionsexemplare und Bildmaterial:
Aufbau Verlag
Silke Ohlenforst
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0) 30 283 94 – 231 | Fax: – 100
ohlenforst@aufbau-verlag.de

OTS Pressemitteilung

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Juni 2018 Rezension in BIOspektrum

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Von mir völlig unbemerkt hat Herr Prof. Kotrschal aus Wien eine durchaus kritische Rezension für BIOspektrum verfasst.
So schreit er:
Störend dagegen die wohl im Buhlen um die Aufmerksamkeit einer breiten Leserschaft gewählte fetzig-umgangssprachliche, ungenaue und allzu vermenschlichende Ausdrucksweise.
Oder:
Wie allgemein üblich, wird der Mensch erst am Ende des Textes in Perspektive gesetzt. Zu Recht stellt der Autor dabei die „menschlichen Alleinstellungsmerkmale“ in den Vordergrund, handelt diese aber derart oberflächlich ab, dass man nur empfehlen kann, dazu bei Edward O. Wilson weiterzulesen.
Trotz aller Kritik kommt Herr Kotrschal zu folgendem Fazit:
Dies ist ein sachlich richtiges und in seiner Reichhaltigkeit unterhaltsames Buch. Die oft gehetzt-minimalistisch anmutende Darstellung im Stile der sozialen Medien wird durch die 542 Quellenangaben zumindest teilweise kompensiert. Ich wünsche diesem Buch auch deswegen eine weite Verbreitung, weil unser eigenes zukünftiges Überleben mehr Respekt vor den anderen Lebewesen voraussetzt. Karsten Brensing liefert einen wichtigen Beitrag zum Umdenken.
BIOspektrum 2/2018 Rezension von Prof. Kurt Kotrschal, Wien