Über mich

Als Kind habe ich zu viel Fernsehen geguckt und war großer Fan von Flipper. Es war somit nur konsequent, Meeresbiologe zu werden. Leider war das für mich als Staatsbürger der DDR nicht möglich, denn meinem Heimatland war ich so wichtig, dass sie mich nicht raus lassen wollten. Im Juni 1989 habe ich die sogenannte Diktatur des Proletariats gemeinsam mit meiner heutigen Frau verlassen und in den folgenden sechs Wochen das Abenteuer meines Lebens erlebt. Frisch eingebürgert in der Bundesrepublik Deutschland studierte ich in Göttingen Biologie und später in Kiel Meeresbiologie, wurde Forschungstaucher und nutzte die langen Semesterpausen für ausgedehnte Reisen. Nach meinem Studium bemerkte ich, dass man als Delfinforscher Verhaltensbiologe und nicht Meeresbiologe sein muss (Lektion Nr. 1). Zum Glück gab mir der Verhaltensbiologe Prof. Todt von der Freien Universität Berlin dennoch die Möglichkeit bei ihm zu promovieren. Nun lernte ich die zweite große Lektion meines Lebens. Ich erforschte die Delfintherapie in Florida und Israel und musste aus meinen eigenen Daten erfahren, dass Delfine gar nicht gerne mit uns kuscheln und auch nicht gerne in unserer “Obhut“ leben. Also wurde ich vom Delfinforscher zum Delfinschützer und arbeitete 10 Jahre als Wissenschaftlicher Leiter des Deutschlandbüros der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDC.

Im Dezember 2012 wurden meine Zwillinge Vitus und Veverin geboren. Seit 2015 bin ich selbständig, habe mehr Zeit für ein Privatleben und entdecke mehr und mehr meinen Spaß am Schreiben.